Die Diagnose Demenz ist für Patienten wie Angehörige ein Schock: Die Krankheit schränkt den Betroffenen erheblich in seinem Lebenswandel ein und verlangt Freunden und Familie viel Geduld und Einfühlungsvermögen ab. Auch in der Altenpflege Frankfurt sind Demenzerkrankungen häufig Thema. Doch wie gehen Menschen am besten mit ihren erkrankten Angehörigen um? Unser Artikel bietet Ihnen wertvolle Tipps und Hilfe bei Demenz.

Demenz: Respekt an erster Stelle

Demenzkranke stoßen bei der Kommunikation schnell an ihre Grenzen. Für Außenstehende ist es schwierig, ihrer Logik zu folgen und in ihre Welt einzutauchen. Deshalb ist es in der Demenzbetreuung besonders wichtig, sich beim Umgang mit den Patienten an deren Bedürfnisse und Möglichkeiten anzupassen. Nur so fühlt sich der kranke Mensch respektiert und kann ein Vertrauensverhältnis entwickeln. Ein ambulanter Pflegedienst in Frankfurt kann zudem Angehörige unterstützen, die sich zu Hause um erkrankte Familienmitglieder kümmern.

Demenz: Ein freundschaftliches Verhältnis

Demenzkranke fühlen sich oft alleine gelassen. In der Pflege sind daher auch kurze Kontakte Gold wert, selbst wenn es nur eine Begrüßung auf dem Flur ist. Die Begrüßung sollte warmherzig sein, sodass beim Patienten das Gefühl entsteht, man freue sich, ihn zu sehen. Auch Körperkontakt ist erlaubt, wenn der Erkrankte ihn als angenehm empfindet. Streichen Sie ihm sanft über den Arm oder nehmen Sie ihn an der Hand – aber achten Sie dabei auf seine Körpersprache. Nicht jeder möchte gerne angefasst werden.

Demenz: Kleine Fehler nicht kritisieren

Demenzkranken passieren häufig kleine Fehler, ohne dass sie es merken. Sie behaupten dann beispielsweise, nicht das Glas umgeschmissen oder die Schlüssel verlegt zu haben. Dabei müssen Angehörige nicht auf der Wahrheit bestehen. Sie dürfen Ausreden hinnehmen oder sich selbst für den Fehler verantwortlich machen – warum nicht? Dem Demenzkranken wird damit ein Stück Verantwortung abgenommen und es gibt ihm Sicherheit, dass seine Sichtweise bestätigt wird.

Demenz: Was tun bei aggressivem Verhalten?

Eine Demenzerkrankung ruft oft Veränderungen in der Persönlichkeit eines Patienten vor. Die Gefühle der Angst und Verunsicherung, welche die Krankheit auslöst, drücken Demenzkranke häufig in Form von Aggressionen aus.  Dazu gehören verbale Aggressionen wie „Lass mich in Ruhe!“ oder „Ich möchte jetzt nicht …“ Wenn das passiert, kann man dem Erkrankten zunächst ein wenig Freiraum geben und besser später seine Hilfe erneut anbieten. Es hilft auch viel, für Ablenkung zu sorgen: So kann beispielsweise die Spannung aus der Situation genommen werden, wenn auf einmal der Fernseher angeschaltet wird.

Schwieriger wird es, wenn zu den verbalen Aggressionen auch körperlich verletzendes Verhalten tritt. So führt die Verzweiflung über die Krankheit manchmal dazu, dass Patienten ihre Angehörigen und Helfer schlagen, treten oder beißen. Dann gilt es, sowohl für die Sicherheit der Patienten als auch für die eigene Sicherheit zu sorgen. Geben Sie dem Patienten den nötigen Freiraum, wenn keine Gefahr der Selbstverletzung besteht. Auch wenn die Aggression des Patienten Sie sehr trifft, ist es wichtig, Verständnis für sein Verhalten zu zeigen. Behalten Sie dabei immer im Hinterkopf, dass durch die Krankheit bedingte Veränderungen im Gehirn verantwortlich für dieses Fehlverhalten sind.

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