Als mein Großvater mit Alzheimer diagnostiziert wurde, wusste ich anfänglich nicht viel damit anzufangen. Es war ein weit gefasster Begriff für mich  und meine Familie . Ich dachte, dass er einfach nur schneller wieder vergaß, was ich ihm erzählte und dass ich einfach nur alles öfters wiederholen müsste. Eigentlich nichts Neues für mich, da ich das schon von meiner Großmutter gewohnt war. Allerdings verstand ich nicht, dass bei meiner Großmutter niemand von Alzheimer sprach. Es wurde stets mit einem schlechten Gedächtnis aufgrund ihres Alters entschuldigt. Sie begann dreimal pro Woche – manchmal sogar jeden Tag – am Computer Gedächtnistraining zu machen. Sie war besonders stolz darauf, dass sie sich selbst beigebracht hatte, wie sie „die Kiste“ zu bedienen hatte. Wenn ich zu Besuch war, machte ich das Gedächtnistraining mit ihr zusammen. Ich fand, dass ihr Gedächtnis gar nicht so schlecht war, wie sie es immer wieder betonte. Sie gewann mehr als nur einmal gegen mich. Auch beim Kartenspielen war sie noch mehr als fit.

Nach einiger Zeit verstand ich aber, dass der Zustand meines  Großvaters anders – schlechter – war als der meiner Großmutter. Wenn man älter wird, so kann man das oft sehr schnell äußerlich erkennen. Ein graues Haar hier und da, zittrige Hände oder die nächste Falte auf der Stirn. Visuelle Merkmale erinnern oft daran, dass sich das Rad der Zeit unaufhörlich und vielleicht auch viel zu schnell dreht. Im Gegensatz dazu sind innerliche Faktoren schwerer oder von Außen meist gar nicht zu erkennen. Natürlich ist es gut, dass man die Gedanken anderer nicht lesen kann und auch, dass andere nicht in das eigene Gedächtnis eindringen können. Allerdings bringt es der natürliche Alterungsprozess mit sich, dass man an den Punkt kommt, an dem man sich fragen muss, ob das Gedächtnis noch „das Alte“ ist. Gedächtnistraining, wie es beispielsweise meine Großmutter tat, ist eine gute Hilfe bei Demenz, aber auch um seine Auffassungsgabe und sein Gedächtnis in gewisser Weise zu trainieren und auf Trab zu halten.

Häufig werden in diesem Zusammenhang die Begriffe und Bezeichnungen wie Alzheimer, Gedächtnisverlust oder Demenz durcheinander gebracht. Oft werden die Begriffe auch einfach benutzt, ohne genau zu wissen, was dahinter steckt. Was bedeutet es für das Gedächtnis, wenn man älter wird? Und was ist der Unterschied zwischen Gedächtnisverlust und Demenz? Welche Punkte gilt es hier besonders  für Senioren  und bei der Seniorenpflege zu beachten? Im Folgenden versuchen wir, ein wenig Licht ins Dunkeln zu bringen. Wir bieten Ihnen Informationen im Bereich der Pflegeberatung bei Demenz. Wir möchten Ihnen helfen, besonders ambulante Methoden und Leistungen besser verstehen und einordnen zu könne

Zuerst also ein kleiner Exkurs in die Begriffswelt. Der natürliche Alterungsprozess bringt es mit sich, dass sich körperliche sowie mentale Prozesse verlangsamen und man weniger flexibel wird. Das kann sich darin zeigen, dass es für Betroffene schwieriger wird, sich Namen, Orte oder Details zu merken. Ebenso kann es häufiger vorkommen, dass man eine Entscheidung trifft, die man so früher nicht getroffen hätte. Neben der klassischen Vergesslichkeit treten aber auch Schwierigkeiten auf, die richtigen Worte zu finden. Auch bei Demenzerkrankungen wie Alzheimer können diese Probleme bestehen. Der Unterschied zwischen Gedächtnisverlust und Demenz ist der, dass neben Gedächtnisverlust zumeist auch andere Symptome vorhanden sind. Dazu zählen Orientierungslosigkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Halluzinationen oder Paranoia und auch die Vernachlässigung der eigenen Hygiene und Sicherheit.

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In dieser vereinfachten Übersicht haben wir zusammenfassend einige Unterschiede zwischen Gedächtnisverlust und Demenz für Sie dargestellt.

Während Demenz keine Krankheit, sondern ein Überbegriff des Krankheitsbildes ist, wird Alzheimer in seinen vielen Formen als Krankheit eingestuft. Alzheimer wurde nach Dr. Alons Alzheimer benannt und stellt die häufigste Demenzerkrankung dar. Es handelt sich um eine neurodegenerative Erkrankung, für die es bislang keine Heilung gibt. Progressiv werden das Gedächtnis und andere mentale Funktionen zerstört. Am Beispiel meiner Großeltern lernte ich schnell, worin der Unterschied zwischen altersbedingtem Gedächtnisverlust und einer Demenz lag. Während meine Großmutter ihren Alltag mental weiterhin gut meistern konnte, war dies bei meinem Großvater nicht mehr der Fall. Zwar störte sich meine Großmutter ein wenig daran, dass sie so vergesslich war, verunsichern ließ sie sich davon glücklicherweise nicht. Anders bei meinem Großvater: Eine intensivere Seniorenpflege war für ihn unumgänglich. Zum Glück konnte dies noch für einen längeren Zeitraum ambulant durchgeführt werden.

Demenzerkrankungen, wie beispielsweise eine diagnostizierte Alzheimerkrankheit, zeigt sich in vielerlei Form. Zum Beispiel erinnert sich der Betroffene an vieles nicht mehr, oder die Persönlichkeit kann sich sogar verändern. Dies ist meist nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für sein direktes Umfeld eine schwere Belastung. Daher ist es wichtig, dass nicht nur die Senioren selbst in die Behandlung, Betreuung oder Pflege eingebunden werden. Bei einer Demenz ist es ebenso wichtig, die gegebenen Lebensumständen und Verhaltensweisen zu analysieren und kritisch gegenüber zu treten. Als Folge sollte angestrebt werden, all das zu tun, was sowohl dem Betroffenen als auch seinen Liebsten weiter helfen kann. Mit dem Erlernen neuer Verhaltensweisen, kann man den Krankheitsverlauf aktiv angehen. Oft beginnt dies damit, ein Verständnis für das Krankheitsbild zu entwickeln. Des Weiteren können Maßnahmen getroffen werden, die die kognitive Gesundheit unterstützen. Neben der Umstellungen oder dem Erlernen neuer positiver Gewohnheiten sollte man hier auch Schritte zur Risiko-Minimierung einbeziehen. Kleine Veränderungen können oft schon viel bewirken. Dazu zählt auch die Minimierung von negativen Gesundheitseinflüssen wie Alkohol- oder Tabakkonsum. Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind wichtig. Beispielsweise enthält Fisch wichtige Omega-3-Fettsäuren, aber auch Früchte, reichlich Gemüse und Vollkornprodukte sollten als direkte Nährstoffquelle herangezogen werden. Ebenso wichtig ist es, einem Vitamin-D-Mangel entgegen zu wirken. Dies kann, sofern es die eigene Mobilität noch zulässt, leicht mit Bewegung an der frischen Luft verbunden werden.

Auch für die Menschen, die den Erkrankten als eine „andere Person“ in Erinnerung haben und behalten möchten, kann Demenz schwierig werde. Somit gelten Pflegedienste als eine hilfreiche Ergänzung oder Alternative, um die körperliche und mentale Belastung aller Beteiligten zu reduzieren. Ambulant kann so mit Hilfe des Betreuungspersonals dafür gesorgt werden, dass Routinen etabliert und eingehalten werden. Angebote zur Demenzbetreuung können hier den ersten wichtigen Schritt zur Besserung der Lebensumstände für Betroffene und ihre Angehörige darstellen. Die zugrunde liegende Idee ist es, unterstützend zur Seite zu stehen und Hilfestellungen bei der Pflege zu geben. Auch emotionaler Beistand spielt eine zentrale Rolle und ist genauso wichtig wie die direkte Pflege durch Aktivitäten, Beaufsichtigung und Stimulation. Hilflosigkeit, Trauer und Wut zeichnen sich schnell in Betroffenen und Angehörigen ab und können einen negativen Effekt in der Krankheitsentwicklung haben. Um dem frühzeitig entgegenzuwirken, sollte man neue Methoden lernen. So kann man sich aktiv an der Pflege beteiligen und für einen späteren Zeitpunkt in gewisser Weise vorsorgen.

Oft haben Betroffene oder Angehörige auch Angst vor den Kosten, die mit einer Betreuung oder intensiveren Pflege auf sie zukommen könnten. Dies sollte jedoch kein Hindernis sein, wenn man sich über Pflege bei Demenz informieren oder diese letztlich beantragen möchte. Informieren Sie sich bei der Pflegekasse über bestimmte zusätzliche Leistungen, auf die bei einer Demenzerkrankung zugegriffen werden kann. Sogenannte Betreuungs- und Entlastungsleistungen können beansprucht werden, wenn der Betroffene in eine Pflegestufe eingestuft ist. Der Betrag mag variieren, liegt aber in der Regel zwischen €104 und €208 pro Monat. Zusätzlich gibt es weitere Möglichkeiten, Geld für die Demenzbetreuung zu erhalten und zu nutzen. Mit dem richtigen Pflegedienst können Sie Ihre Optionen offen besprechen. Auch wenn es um neue Gesetze und Richtlinien geht, sollten Sie nicht alleine dastehen. Oft können neue Regelungen überwältigend wirken und Gefühle von Hilflosigkeit intensivieren. Wenn die finanzielle Frage weniger eine Rolle spielt, kann natürlich auch privat für Dienste, wie eine ambulante Pflege oder Betreuung zu Hause, bezahlt werden. Für die Seniorenpflege in Frankfurt haben wir vielleicht die richtige Lösung für Sie.

Sobald Anzeichen einer Demenz vermutet werden, ist es nie eine voreilige Entscheidung, den Betroffenen von einem Arzt durchchecken zu lassen. Nur mit einer konkrete Diagnose kann ein effektiver Behandlungsplan erstellt werden. Je früher eine Erkrankung festgestellt werden kann, desto besser kann auf den Betroffenen eingegangen werden. Die Entwicklung von Methoden sollte individuell auf die Person und Situation zugeschnitten sein und auf eine Besserung der Umstände abzielen. Daher ist es durchaus empfehlenswert, offen mit behandelnden Ärzten und gegebenenfalls dem Pflegepersonal zu sprechen. Im offenen Dialog wird erklärt, welche Maßnahmen getroffen werden können, um Betroffenen und Angehörigen nach der Diagnose zu helfen. Bei Casa-mea, unserer Seniorenpflege in Frankfurt, stehen wir Ihnen mit unseren Fachkräften im Bereich der Demenzberatung unterstützend zur Seite. Unser Augenmerk liegt bei der individuellen Beratung und basiert darauf,  Betroffene und Angehörige gleichermaßen mit einzubeziehen.

Wenn Sie sich für Seniorenpflege in Frankfurt interessieren, bietet Casa-mea nicht nur eine erste Anlaufstelle. Hier erhalten Sie Hilfe bei Demenz durch fachgerechte Pflegeberatung zu Demenz. Direkte Kontakte und Angebote helfen, damit wir eine passende Lösung für Ihre Situation finden. Mit unserer Seniorenpflege in Frankfurt und Umgebung  versuchen wir soweit wie möglich die Ressourcen des Betroffenen auszuschöpfen. So ist es bei Demenzerkrankungen förderlich, wenn die Pflege ambulant, also in der eigenen Wohnung, stattfinden kann. Auch eine Entlastung der Angehörigen steht weit oben auf der Liste und ist einer der Kernpunkte, die wir hier bei casa-mea anstreben. Unser Motto: helfend, begleitend und vermittelnd geben wir die Hilfestellung, die sie benötigen, um Lebensumstände und Lebensqualität zu verbessern. Geschultes Personal setzt sein Wissen mit Einfühlungsvermögen ein und ist darum bemüht Senioren und Angehörigen im Alltag zu helfen. Dies beginnt bei Aktivitäten zur Gedächtnisförderung und der allgemeinen Förderung von Fein- oder Grobmotorik. Des Weiteren umfasst es Beaufsichtigung und Einkaufstraining, sowie Orientierungstraining und basale Stimulation. Besonders wenn Sie oder der/die Betroffene in den folgenden Gebieten leben, könnten die Pflegeberatung in Frankfurt von Casa-mea genau das Richtige für Sie sein: Preungesheim, Bonames, Frankfurter Berg, Berkersheim, Eschersheim, Eckenheim, Dornbusch, Bornheim, Nordend, Seckbach, Riederwald. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung und wir werden Ihnen entsprechend weiterhelfen.